Tausche Brosche gegen Skizze
Am 06.06.2026 habe ich von 10-16 Uhr einen Stand beim Flohmarkt der Feinkost bespielt. Neben all meinen Materialien und Werkzeugen hatte ich weiße Zettel dabei, auf denen je ein leerer Rahmen gezeichnet ist. Rückseitig dann meine Fragen:
Was ist für Dich FEINKOSTig? Was erscheint Dir typisch, besonders oder prägend für diesen Ort?
Wer die Antwort auf diese Frage in den Rahmen malt, bekommt von mir innerhalb von ca. 30min eine dazu passende Brosche gebaut. Ihr seht je in einer Reihe die Zeichung, die passende Brosche daneben und rechts wie sie getrage aussieht.
Das ist der Auftakt für mein zweites Projekt meines Maisterschülerinnen-Studiums an der Burg Giebichenstein. Ich forsche künstlerisch und direkt in der Praxis, wie sich partizipative Projekte in unterschiedlichen Stufen des Entwurfsprozesses einbinden lassen.
In diesem ersten Ansatz liegt die Partizipation direkt am Beginn, der Ideenfindung. Das entstehende Produkt, die Materialien, deren Gewicht, Haptik, Tragbarkeit ist komplett offen. Das ist der restliche Weg hin zu fertig gebauten Prototypen, den ich übernommen habe. Um es umsetzbar zu gestalten, musste ich eine Begrenzung mit der Vorgabe „Brosche“ machen. Dennoch ist gut erkennbar, wie vielseitig die Ideen sind, und was einzelne verbindet. In meiner Dokumentation sind außerdem Notizen zu den entstandenen Gesprächen, aus denen ich wiederum das nächste partizipative Event auf der Feinkost entwickle.
























































