41 Broschen
Das Dekanat der Burg Giebichenstein beauftragte mich mit der Herstellung von Schmuck-Geschenken im Wintersemester 2024/25. 41 Absolvent:innen des Fachbereichs Kunst der Burg stellten ihre Anschlussarbeiten im Volkspark Halle unter dem Titel „eingetaucht / aufgetaucht“ aus und bekamen zur Abschlussurkunde jeweils eine Brosche.
Die Idee kam von meiner „Wolken über ALDI“-Reihe: Dinge, die in den Werkstätten der Kunst an der Burg auftauchen, liegen bleiben, aus dem Materiallager vertraut sind usw. zu Schmuck zu verarbeiten und als Erinnerungsstück mitgeben zu können. Es handelt sich bei den Materialien explizit nicht um Werke von Studierenden. Gleichzeitig sollen möglichst viele Werkstätten und deren Arbeitsprozesse sichtbar gemacht werden.
Alle Fotos sind von mir.

































































































Mein herzlichster Dank geht an alle Werkstattleitenden, die mir sehr aufgeschlossen und kooperativ viele kleine Schätze überreichten.
Manche Dinge brauchen vielleicht etwas mehr Humor als andere. Einige Stücke verhandeln das Thema Wert im Schmuck (gerne losgelöst von Materialitäten zu betrachten). Wieder andere durchbrechen klassische Schmuck-Dimensionen und lassen sich eher im Gebiet körperbezogenes Objekt zuordnen.
Was auch immer wer bekommen hat: Jedes Stück wurde als Unikat von mir hergestellt und trägt seine eigene kleine Geschichte mit sich.